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Der Höhenweg zum Čerchov

Gibacht - Leuchtturm der Menschlichkeit - Gläsernes Kreuz - Kreuzfelsen - Dreiwappen -Čerchov

Vom Gasthaus Gibacht folgen wir der leicht ansteigenden Forststraße nach Südosten, markiert mit V1. Nach ca. 180m zweigen wir nach links ab und bleiben auf dem "Gibachtrundweg", dem wir steil bergauf folgen. Ein kleines Stück auf einem breiteren Weg, aber bald wieder nach rechts, auf einem schmalen Pfad, führt unsere Route weiter zum Leuchtturm der Menschlichkeit. Der aus Natursteinen gemauerte Turm mit den Symbolen der drei großen Religionen, einem Davidstern, einem Kreuz und einem Halbmond über dem Symbol für unsere Erde, entstand 2007. Die Idee hierzu, wie auch zu dem gläsernen Kreuz, unserem nächsten Etappenziel, stammt von Glaskünstler Ralph Wenzel. (km 0,5)
hinter dem Turm, führt eine Rückegasse bergab und fast eben bringt uns danach ein bequemer Weg zu einer Forststraße, welche wir überqueren und folgen weiter dem "Gibachtrundweg". Nicht ganz ein halber Kilometer ist es noch bis zum Reiseck mit seinem gläsernen Kreuz, welches 2005 errichtet wurde. Von hier oben hat man einen gewaltigen Ausblick. (km 1,4) Osser, Zwercheck, Arber und die Kette der 8 Tausender grüßen uns zu. Nur ein paar Meter geht´s auf dem gleichen Weg wieder zurück und wir folgen nun dem Hauptwanderweg mit dem grünen Dreieck auf weißem Grund Richtung Norden. Bald ist der Kreuzfelsen erreicht. Das eindrucksvolle Kreuz, mit Korpus, wurde 1952 von der Bergwacht Furth im Wald errichtet. Hier am höchsten Punkt des Gibacht (938m) lässt sich bereits ein erster Blick vom Čerchov erhaschen. (km 3,0) Am Kamm entlang geht´s zum historischen Grenzpunkt Dreiwappen. benannt nach den drei, 1766 in Stein gemeißelten Wappen. Um Grenzstreitigkeiten aus dem Weg zu räumen schlossen die Kaiserin von Österreich Maria Theresia und der bayerische Kurfürst Max Joseph 1764 einen Grenzvertrag, in dem der Grenzverlauf geregelt wurde. Die Wappen tragen jeweils die Initialen der Länder. "CB" für das Churfürstentum Bayern, "KB" für das Königreich Böhmen und "HP" für das Herzogtum Pfalz. Heute ist hier der Wandergrenzübergang zu unseren Böhmischen Nachbarn. (km 3,6) Wir überschreiten die Grenze und folgen einem kleinen aber sorgfältig aufgerichtetem Weg. Vorbei an einem trigonometrischem Punkt geht´s stetig bergab bis zu einer breiten Forststraße, welcher wir nach Nordwest folgen. Teils eben, teils wieder ansteigend folgen wir der weiß-grün-weiß-Markierung welcher wir bis zum Cerchov treu bleiben. Bald erreichen wir die Sattelhütte. Hier schwenken wir nach Westen und folgen weiter der Straße. Nach ca. 1300m ab Unterstand schwenken wir nach rechts und erreichen sogleich die Forsthütte unter dem Brunnhäusl. (km 8,1) Vor allem im Winter ist hier am Wochenende eine beliebte Einkehr der Skilangläufer. Von vielen Besuchern wir die Hütte auch "Bendahütte" genannt, nach dem Forstdirektor der Städtischen Wälder Domažlice, Jan Benda. Leicht ansteigend erreichen wir bald die alte, nun schon verfallene, ehemalige Forsthütte, das Brunnhäusl. Weiter geht´s bergauf bis zu einer weiteren Forststraße, welcher wir kurz nach Süden folgen um nach wenigen Metern nach Nordost zu schwenken. Der Weg verlässt die bequeme Forststraße nach links um zum Skalka (1005m) anzusteigen. Früher war der felsige Gipfel frei, heute jedoch leider komplett mit jungen Fichten umringt. Jetzt ist es nicht mehr weit bis wir die Zufahrt zum Čerchovgipfel erreichen. Die letzten Meter folgen wir der Betonpiste, welche uns zielstrebig zum Gipfel bringt.
Hat man zur Rückkehr zum Ausgangspunkt ein zweites Fahrzeug zur Verfügung, bietet sich zum Abstieg der Čerchov-Steig über den Grenzübergang Lehmgrubenweg nach Waldmünchen an. (km 10,2)




Wanderreitkarte, Openstreetmap auf neuer Seite


Länge ca.: 10,2km
Summe Steigungen: 332m
Höchster Punkt: 1042m

GPX-Datei zur Route:
04_Gibacht-Cerchov.gpx





Die Routen wurden anhand verschiedener Daten erstellt, teils selbst erfasst, teils mit Hilfe freier Karten erstellt.
Sie können vom tatsächlichen Geländeverlauf abweichen und dienen nur als Anhalt.
Die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.
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