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Vom Märchenschloss zum Großen Osser

Eine Schneeschutour von Lambach ins Künische Gebirge

Ausgangspunkt ist der kleine Ort Lambach im Lamer Winkel, nahe dem Markt Lam. Am Herrenhaus des ehemaligen Glashüttenguts, dem heutigen Märchen- und Gespensterschloss, befindet sich ein geräumiger, kostenloser Parkplatz für unsere Tour zum Großen Osser. Je nach Schneelage sind ca. zwei Stunden für den Aufstieg mit knapp 600 Höhenmeter einzuplanen.

Die Markierung La3 bringt uns zunächst auf der Forststraße, an dem 1905 im Jugendstil erbauten historischen Gebäuden vorbei, hinauf zum Waldrand. Bis in den Gipfelbereich begleitet uns auch eine, auf großen Holzmasten installierte, Telefonleitung. Nach nicht ganz einem Kilometer erreichen wir eine Osser Mutter Gottesstatue (km 0,9). Hier schwenkt unsere Route nach rechts zum Bach hinab und führt dann auf einem zunächst breiten Waldweg, stetig ansteigend, hinauf ins Künische Gebirge. 500 Meter weiter schwenkt sie hart nach rechts (km 1,4), ein Hohlweg bringt uns weiter nach oben. Nach einem halben Kilometer treffen wir auf eine Forststraße. Auf ihr geht es weiter bergauf bis von rechts der Wanderweg vom Parkplatz "Sattel" herauf kommt, dem wir weiter folgen (km 1,9).
(Die Auffahrt mit dem Auto zu diesem Parkplatz ist im Winter nur mit Schneeketten, bei großen Schneehöhen jedoch gar nicht mehr möglich, da die Zufahrt nicht geräumt wird.)
Unser Weg führt bald zu einem Brunnen mit eiskaltem Wasser. Gegenüber befinden sind zwei markante Felsen mit eingemeißelten Figuren und Zeichen. Sie berichten von der Sage um den Teufelstritt. Vor langer Zeit stand auf dem Gipfel des Ossers eine Burg. Seine Seele hatte der Burgherr dem Teufel verpfändet um genügend Geld für seinen verschwenderischen Lebenswandel von ihm zu bekommen. Aber die fromme Frau des Ritters bekehrte ihren Gatten und er Osser unternahm eine Wallfahrt. Als der Teufel seine Seele holen wollte, fand er die Burg verlassen vor. Zornig sprang er den Berg hinunter und hinterließ mit seinem Huf einen Abdruck im Stein.

Wir überschreiten die Tausend-Meter-Marke und nach dem Queren einer breiten Forststraße, steigt unsere Route steil an. An der Kreuzung mit einem weiteren, breiten Wirtschaftsweg, welcher linker Hand ebenfalls von Lambach herauf kommt, müssen wir uns entscheiden (km 3,0). Geradeaus weiter gelangen wir auf kürzestem Weg zum Großen Osser, schwenken wir nach Süden, geht es hinauf zur Osserwiese mit ihrem herrlichem Blick in den Lamer Winkel und wir treffen im weiteren Verlauf aber wieder auf die Strecke, welche direkt nach oben führt.
Noch haben wir etwas über einen Kilometer vor uns, ehe wir bei guter Witterung die traumhafte Aussicht vom Gipfelgrat genießen können. Die anschließende Rast im gemütlich warmen Albert-Willmann-Haus, wie das Schutzhaus auch genannt wird, ist in den Wintermonaten ab dem Hl. Dreikönig Tag bis zum 01. Mai jeden Samstag und Sonntag möglich (km 4,1). Der Abstieg erfolgt auf der gleichen Route.



Wanderreitkarte, Openstreetmap auf neuer Seite



Länge ca.: 8,2 km
Summe Steigungen: 593m
Höchster Punkt: 1293m

GPX-Datei zur Route:
26_Lambach-Osser.gpx





Die Routen wurden anhand verschiedener Daten erstellt, teils selbst erfasst, teils mit Hilfe freier Karten erstellt.
Sie können vom tatsächlichen Geländeverlauf abweichen und dienen nur als Anhalt.
Die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.
www.waldberge.de übernimmt keinerlei Haftung für Inhalt und Richtigkeit der Beschreibung, der Karte und der GPX-Datei.



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