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Geplantes und nicht umgesetztes Pumpspeicherkraftwerk am Osser -
Chronologie der wichtigsten Ereignisse






13.08.15 Landrat begrüßt Ende des Raumordnungsverfahrens:
"Landrat und Bezirkstagspräsident Franz Löffler begrüßt die Entscheidung der Regierung der Oberpfalz, das Raumordnungsverfahren zum geplanten Pumpspeicherkraftwerk am Osser nicht mehr weiterzuführen: „Nach dem eindeutigen Votum der Bürgerinnen und Bürger im Lam und der ebenso eindeutigen Positionierung der Diözese Regensburg hinsichtlich der Grundstücksfrage konnte es eigentlich gar keine andere Entscheidung geben. Es ist sinnvoll und konsequent, das Verfahren zu beenden, weil jegliches Sachbescheidungsinteresse fehlt. In diesem Sinne habe ich mich auch mit der Regierung der Oberpfalz und dem Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat besprochen. Ein Raumordnungsverfahren hat nur dann Sinn, wenn das angestrebte Projekt nicht von Haus aus unmöglich zu verwirklichen ist. Dies ist aber beim Pumpspeicherkraftwerk in Lam der Fall, weil die Diözese die maßgeblichen Grundstücke, die für das Vorhaben unbedingt nötig sind, nicht zur Verfügung stellt. Das Raumordnungsverfahren hat zwar grundsätzlich nur öffentlich-rechtliche Belange wie die Lage des Vorhabens, die Auswirkungen auf dem Raum und die energiewirtschaftliche Bedeutung zu werten. Aber diese Prüfung geht völlig ins Leere, wenn das Vorhaben aus eigentumsrechtlicher Sicht nicht zu verwirklichen ist. Ich danke allen Beteiligten, der Diözese, der Regierung der Oberpfalz und dem Ministerium für die konsequente Haltung. "



13.08.15 Das Raumordnungsverfahren wurde eingestellt:
http://www.regierung.oberpfalz.bayern.de/aktuell/presse/pressemitteilung-4977.htm

"...Nach dem klaren Ausgang des Bürgerentscheids in Lam und der deshalb vom Bistum Regensburg getroffenen Entscheidung, für das Vorhaben die erforderlichen Grundstücke nicht zur Verfügung zu stellen, ist unabhängig vom Ergebnis des Raumordnungsverfahrens die Realisierung des Vorhabens nicht mehr möglich. Damit sind die rechtlichen Voraus- setzungen für eine Durchführung des Raumordnungsverfahrens nicht mehr gegeben. ... "



02.08.15 Beim Gottesdienst zur Osserkirchweih an der Künischen Kapelle:
Pfarrer Ambros Trummer begrüßte es eingangs, dass sich die Mehrheit der Bürger für die Unberührtheit und Einmaligkeit des Matterhorns des Bayerischen Waldes entschieden hatte.



27.07.15 Die Pressesprecherin der Fa. Vispiron, Carolin Cavadias, schreibt:
"... die Kirche hat umgehend reagiert und uns das Grundstück unabhängig vom Ausgang des Raumordnungsverfahrens entzogen."
Das PSW kann somit von Vispiron im Gipfelbereich nicht realisiert werden.



26.07.15 Der Bischöflicher Stuhl respektiert das Votum der Bevölkerung über den Bau eines Pumpspeicherwerkes am Osser.
Er wird deshalb das Grundstück für das geplante obere Becken unabhängig vom Ergebnis des derzeit laufenden Raumordnungsverfahrens nicht zur Verfügung stellen:
http://www.bistum-regensburg.de/news/bischoeflicher-stuhl-respektiert-das-votum-der-bevoelkerung-ueber-den-bau-eines-pumpspeicherwerkes-am-osser-3974/





26.07.15 Ergebnis des Bürgerentscheids in Lam vom 26.07.15 betr. dem Bau des PSW am Osser

Die Frage lautete:
Sind Sie dafür, dass der Markt Lam in allen anstehenden Verfahren im Zusammenhang mit der geplanten Errichtung eines Pumpspeicherwerks am Osser eine befürwortende Haltung einnimmt?

Wahlbeteiligung: 77% (Wahlberechtigte: 2248)
Ja (= für den Bau): 14,87% (260 Stimmen)
Nein (= gegen den Bau): 84,91% (1485 Stimmen)




17.07.15 Das Raumordnungsverfahren wurde eröffnet.



19.04.15 In der Gemeinde Lam wird es ein Ratsbegehren zum Thema Pumspeicherkraftwerk geben.
Die Frage wir lauten:
„Sind Sie dafür, dass der Markt Lam in allen anstehenden Verfahren in Zusammenhang mit
der geplanten Errichtung eines PSW am Osser eine befürwortende Haltung einnimmt?“

Der Termin für das Ratsbegehren steht noch nicht fest. Vorgeschlagen wurde der
12.Juli 2015.

Die Gemeinde wird die Pläne von Vispiron anfordern.

Daraufhin erwidert Vispiron:
"Zum momentanen Zeitpunkt stehen jedoch sämtliche Projektunterlagen, auch maßstabsgetreue Lagepläne, auf der Internetseite www.psw-johanneszeche.de zur Verfügung. Zahlen, Daten und Fakten zum Projekt sind dort detailliert zusammengestellt und können bereits seit vielen Monaten eingesehen werden. Die Forderung nach der Herausgabe der Pläne ist demnach für VISPIRON nicht nachvollziehbar."

Prüft man jedoch die Angaben auf www.psw-johanneszeche.de (Stand 19.04.15) stellt man fest, dass mache Angaben dort nicht richtig sind. So ist dort zum Beispiel vermerkt:
"Weder die Variante I noch die Variante II sind von den „Osserwiesen“ einsehbar."

Allerdings schreibt Vispiron selbst in einem Argumentationspapier für die Beiratsmitglieder:
"Das Oberbecken ist von den Gipfeln gut einsehbar, bedingt einsehbar ist es - je nach
Waldzustand - vom Kammwald Richtung Tschechien und von der Osserwiese."

Auch sind die Skizzen betr. des alternativen Standortoberbeckens nicht aktuell.
Der Standort Kleine Brandwiese, der im ROV ebneso behandelt werden soll, wird auf www.psw-johanneszeche.de nicht erwähnt.






31.03.15 Für das Projekt Johanneszeche wird es seitens der Regierung der Oberpfalz,
einen zweiten Scopingtermin geben.
Das Raumordnungsverfahren wird evtl. erst nach der Sommerpause 2015 beginnen.

Die Fotomontage für den zweiten Standort am Osser wurde erstellt und auf der Seite des Projekts veröffentlicht.
Siehe: Oberbecken Variante 2

nach derzeitigem Planungstand wurden folgende Werte der Becken bekanntgegeben:
Oberbecken:
Beckentiefe: 30,0 m
Füllmenge [m3] bis 2m unter OK Böschung: 593.541
Fläche der Becken [m2](Außenkante): 70.361
Wasserfläche [m2] Füllstand 1m unter Oberkante: 38.134
Unterbecken:
Beckentiefe: 22,0 m
Füllmenge [m3] bis 2m unter OK Böschung: 554.593
Fläche der Becken [m2](Außenkante): 65.168
Wasserfläche [m2] Füllstand 1m unter Oberkante: 38.575




27.01.15 Vispron veröffentlicht eine Presseerklärung und ist maßlos enttäuscht darüber von der Staatsregierung nicht zum Energiedialog eingeladen worden zu sein.
siehe: http://www.psw-johanneszeche.de/wp-content/uploads/2015/01/Pressetext_Wutbuerger_werden_gerhoert_Vorhabenstraeger_nicht_27.01.2015.pdf

27.11.14 Aktionsbündnis gegen das PSW übergibt Unterschriftenliste an Wirtschaftsministerin und stellvertretenden Ministerpräsidentin Ilse Aigner und erläutert die Problematik.
Das Aktionsbündnis wird zum Energiedialog im Wirtschaftsministerium eingeladen

26.02.14 Vispiron bestätigt in einer Pressemitteilung den Plan zum Bau eines PSW

20.03.14 Gründung eines Aktionbündnisses gegen das PSW

05.02.14 Bei einer Wahlveranstaltung der CSU wird die Frage gestellt inwieweit das Pumpspeicherkraftwerk in Lambach schon vorangetrieben wurde. Dies war der erste Hinweis in der Presse betr. des PSW.







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